Lege die Hand auf den Tisch, atme einmal bewusst ein und aus, und nimm erst dann den ersten Biss. Diese Sekunde baut eine Brücke zwischen Impuls und Entscheidung. Sie kostet nichts, fühlt sich freundlich an und verhindert, dass Stress plötzlich deinen Snack steuert, statt dein Körper und Bedarf.
Wähle einen Snack am Tag, den du sichtbar langsamer isst. Fünfzehn Sekunden länger pro Biss reichen. Du bemerkst Temperatur, Knack, Saft, Gewürze. Der Geschmack wird runder, die Portion kleiner. Dieses Spiel trainiert Genuss und Sättigung, ohne Verbote, Tabellen oder belehrende Regeln, die ohnehin niemand dauerhaft liebt.
Frage dich kurz: Was schmecke ich gerade, welche Textur spüre ich, und wie voll fühlt sich mein Magen auf einer Skala von eins bis zehn? Dieser Mini-Check formt ein inneres Feedback, das laut genug wird, um den nächsten Biss bewusst zu steuern, statt ihn der E-Mail-Flut zu überlassen.
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